21.11.22 - 3. Mitgliederversammlung des Kommunaler Klimaschutzverein

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Am 21. November 2022 fand die 3. Mitgliederversammlung des Kommunaler Klimaschutzverein Landkreis Esslingen e.V. statt. Inhaltlich gab es einen interkommunalen Austausch zum Thema datengetriebener PV-Ausbau.

Der gemeinnützige Verein Kommunaler Klimaschutzverein Landkreis Esslingen ist zu 20 Prozent Gesellschafter der Klimaschutzagentur und steht allen Kommunen im Landkreis offen, die nicht Große Kreisstadt sind. Derzeit sind 28 von 38 kleineren Kommunen im Landkreis Esslingen Mitglied im Klimaschutzverein. Vorsitzender des Klimaschutzvereins ist derzeit der Bürgermeister der Stadt Wendlingen am Neckar, Herr Steffen Weigel. Sein Stellvertreter ist der Bürgermeister der Gemeinde Deizisau, Herr Thomas Matrohs. Geschäftsführer des Vereins ist Florian Hoffmann im Ehrenamt.

Weitere Informationen zum Verein.


15.11.22 - Exkursion zum Thema „Photovoltaik als Parkplatzüberdachung“

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Die Energie- und Klimaschutzagenturen der beiden Landkreise Rems-Murr und Esslingen veranstalten im Rahmen des PV-Netzwerks Region Stuttgart am Dienstag, 15. November 2022 von 14.30 bis 16.00 Uhr eine Exkursion zum Thema „Photovoltaik als Parkplatzüberdachung.“ Besichtigt werden die mit Photovoltaik überdachten Parkplätze des Gruppenklärwerks in Wendlingen, Vorstadtstraße 101, 73240 Wendlingen am Neckar. Die kostenlose Informationsveranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden sowie an Gewerbebetreibende.

Felix Denzinger, M.A., Geschäftsführer von Energieteam Süd GmbH und Vorstand der Teckwerke Bürgerenergie eG, wird berichten, was beim Bau beachtet werden muss, welchen Nutzen Photovoltaik-Parkplätze haben und ob die Kombination mit einem Speicher sinnvoll ist. Zudem wird er auf die veränderten Rahmenbedingungen durch die seit 1. Januar 2022 geltende Pflicht bei Parkplätzen mit über 35 Stellplätzen eingehen. Anschließend wird der Geschäftsführer des Gruppenklärwerks Wendlingen, Dipl.-Ing. Rainer Hauff, über seine Erfahrungen mit dem im August 2019 errichteten Photovoltaik-Parkplatz berichten.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. November 2022 bei: Sabine Meurer, s.meurer@ea-rm.de oder 07151/975 173-11.

Bei Rückfragen steht Ihnen gerne Sabine Meurer, Projektleiterin des Photovoltaik-Netzwerks Region Stuttgart bei der Energieagentur Rems-Murr gGmbH, per Mail oder telefonisch zur Verfügung.
Wir würden uns freuen, Sie bei unserer Exkursion begrüßen zu dürfen.


10.11.22 - Regionales Impulsprogramm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement: Unternehmen gesucht!

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Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) ist für Unternehmen und Einrichtungen eines der größten Handlungsfelder im Bereich Klimaschutz.

Für den effizienten Einstieg organisiert die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) ein Impulsprogramm für Arbeitgeber mit Erstberatungen und einer begleitenden, firmenübergreifenden Workshop-Reihe. Ziel ist die Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts, um Pendelverkehre, Dienstreisen und den Fuhrpark effizient und möglichst klimaneutral zu gestalten. Auch neue, flexible Arbeitsformen, wie das mobile Arbeiten im Home-office können wesentlich zur Verkehrsvermeidung beitragen. Mit dem Einstieg ins BMM stärken Unternehmen ihre Arbeitgebermarke, fördern die Zufriedenheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten und reduzieren gleichzeitig schädliche Umweltbelastungen.

Das BMM-Impulsprogramm wird von der WRS nun zum zweiten Mal für Unternehmen und Einrichtungen der Region Stuttgart aufgesetzt. An der Programmrunde 2022 nehmen sieben Firmen erfolgreich teil, darunter die AOK Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart, die Fohhn Audio AG aus Nürtingen und der Milchprüfring Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Kirchheim unter Teck. Ende November findet der gemeinsame Abschlussworkshop mit Impulsen und Diskussionsrunden statt.

Für die Programmrunde 2023 können sich Unternehmen und Betriebe aus der Region Stuttgart jetzt bei der WRS anmelden!
Weiterführende Informationen, Ihre Ansprechpartner*Innen und den Programmflyer finden Sie auf der Webseite der WRS unter folgendem Link:
https://nachhaltige-mobilitaet.region-stuttgart.de/regionales-impulsprogramm-zum-betrieblichen-mobilitaetsmanagement-startet-in-die-runde-2023/


09.11.22 - Start des „Jugendwettbewerb Umwelt und Klima“ in Landkreis Esslingen

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Ab sofort startet im Landkreis Esslingen der „Jugendwettbewerb Umwelt und Klima“, mit dem Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort belohnt und gefördert werden sollen. Teilnehmen können alle Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren, die im Landkreis Esslingen wohnen oder eine Schule im Landkreis besuchen. Die Jugendlichen sollen als Gruppe an den Start gehen, wobei eine Gruppe aus mindestens zwei und maximal 30 Teilnehmenden bestehen soll. Es dürfen Arbeitsgruppen, Jugendgruppen, Vereins- oder Freundschaftsgruppen mitmachen. Ganze Schulklasse dürfen sich ebenfalls gerne beteiligen.

„Wir wollen junge Leute motivieren, sich mit ihren eigenen Ideen für die Umwelt und das Klima einzusetzen. Deshalb haben die Stabsstelle Klimaschutz und ‚Jugend Engagiert sich!‘ (JES!) gemeinsam den ‚Jugendwettbewerb Umwelt und Klima‘ ins Leben gerufen“, sagt Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr. „Die Flutkatastrophen im Ahrtal oder zuletzt in Pakistan zeigen, dass wir mehr auf unsere Erde achten müssen, und dazu kann jeder und jede einen eigenen Beitrag leisten, auch als kleines Projekt direkt vor der Haustür“, sagt Daniel Krusic von JES!. „Schickt uns Eure Projektidee, wie ihr selbst das Klima oder die Umwelt verbessern könnt und zeigt uns, wie Umwelt- und Klimaschutz vor Ort umgesetzt werden können. Wir sind gespannt auf Eure Ideen“, ruft er im Namen von JES! zur Teilnahme am Jugendwettbewerb auf. Die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Esslingen, Dr. Christine Griebel, sagt: „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Umwelt und das Klima zu schützen, vom Energiesparen zu Hause, in der Schule oder im Verein, über klimabewusste Ernährung, umweltfreundliche Mobilität, Wassersparen, Müllvermeidung oder Recycling bis hin zu Naturschutz und noch vielem anderen mehr. Genauso vielfältig dürfen die Wettbewerbsbeiträge sein.“

Jugendgruppen, die beim „Jugendwettbewerb Umwelt und Klima“ mitmachen möchten, finden unter www.landkreis-esslingen.de/jugendwettbewerbumweltundklima das Teilnahmeformular und können sich bis zum 15. Mai 2023 zum Jugendwettbewerb anmelden. Nach der Anmeldung können die Projekte digital eingereicht werden bis spätestens zum 31. Mai 2023. Für die prämierten Projekte winken attraktive Geldpreise, die bei einer Abschlussveranstaltung im Sommer 2023 vergeben werden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung werden alle eingereichten Projekte präsentiert.

Die Organisatoren des Wettbewerbs
Der „Jugendwettbewerb Umwelt und Klima“ ist ein gemeinsames Projekt von JES! und der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises Esslingen.

Jugend Engagiert Sich! (JES!) ist eine Gruppe junger Menschen aus dem Landkreis Esslingen, die die Kreispolitik aktiv mitgestalten wollen. Die Jugendlichen treffen sich in Arbeitsgruppen und im Plenum, um aktuelle Themen wie Klimaschutz, ÖPNV oder Wohnraum zu diskutieren und ihre Anliegen an die Politikerinnen und Politiker heranzutragen.

Die Stabstelle Klimaschutz im Landratsamt ist zentrale Anlaufstelle des Landkreises für alle Fragen rund um das Thema Klimaschutz. Sie setzt gemeinsam mit Kooperationspartnern innerhalb und außerhalb der Landkreisverwaltung die Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKK) für den Landkreis Esslingen um. Auch der Jugendwettbewerb ist ein Maßnahmenvorschlag des IKK.


08.11.22 - Informationsveranstaltung Nachfragebündelung zum Bau von PV-Anlagen in Wolfschlugen

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Die Gemeinde Wolfschlugen, der BUND Ortsverband Wolfschlugen und die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen laden recht herzlich zur Bürgerinformationsveranstaltung am 8. November 2022 um 19:00 Uhr in die Turn- und Festhalle Wolfschlugen, Ulrichstr. 3 ein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich nur an Personen, die über ein Gebäude in Wolfschlugen verfügen.


03.11.22 - Bewerbung „Klimahaus Baden-Württemberg 2022“ läuft bis Ende November

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Der Landkreis Esslingen sucht im Rahmen des Wettbewerbs „Klimahaus Baden-Württemberg 2022“ Wohngebäude, die nach zukunftsweisenden energetischen Standards gebaut oder saniert wurden. Alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Wohnbaugesellschaften, Architekten und Energieberater mit Projekten im Landkreis Esslingen können sich noch bis Ende November bewerben. Prämiert werden Wohngebäude, die nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus Denkmal und besser saniert oder als KfW-Effizienzhaus 40 und besser neu gebaut worden sind. Die Baumaßnahme darf maximal 10 Jahre zurückliegen.

Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die Hauseigentümerinnen und -eigentümer in feierlichem Rahmen ein hochwertiges Hausnummernschild mit Landessignet und Kreislogo. Die dazugehörige Urkunde gibt es ebenso für die beteiligten Energieberaterinnen und -berater, Architektinnen und Architekten. Mit dem Hausschild ist das Haus als energetisches Vorzeigeprojekt erkennbar. Möglichkeiten für ein klimafreundliches Bauen werden öffentlich sichtbar und noch bekannter.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Den Teilnahmebogen gibt es unter www.landkreis-esslingen.de, Suchbegriff Klimahaus. Das Formular muss ausgedruckt und unterschrieben werden bevor es dann zusammen mit einem Nachweis für den energetischen Standard des Gebäudes (z. B. Energiebedarfsausweis) per Mail oder Post an die Stabsstelle Klimaschutz im Landratsamt zu schicken ist. Stichtag für die Einreichung der Unterlagen ist der 30. November 2022. Die Auszeichnung erfolgt Anfang 2023. Weitere Information gibt Klimaschutzmanagerin Dr. Christine Griebel unter Telefon 0711/3902-43962 oder per E-Mail: klimaschutz@LRA-ES.de.


28.10.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 12: Durch kommunale Suffizienzpolitik Energie sparen

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 12

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

In Folge 12 beschäftigen wir uns mit kommunaler Suffizienzpolitik: In einer konsum- und wachstumsorientierten Gesellschaft steht Suffizienz für ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Ressourcen und Besitz. Verschreibt sich eine Kommune dem Ziel “Genug für alle”, wird sie nachhaltiger, resilienter und spart zugleich Energie.

Was bedeutet Suffizienz? Unter Suffizienz (lat: sufficere – ausreichen) versteht man „das richtige Maß“, auf französich „ça suffit“, es ist genug. Es geht darum, den Verbrauch von Ressourcen nachhaltig zu reduzieren und einen Lebensstil zu entwickeln und zu bewerben, der einen Gegenentwurf zur Wegwerf-Gesellschaft bietet. Hohe Lebensqualität empfinden Menschen dabei nicht durch andauernden Konsum, sondern durch Entschleunigung und Konzentration auf das Wesentliche. Suffizienz ist, neben Effizienz und Konsistenz, eine der zentralen Säulen im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie.

Suffizienz kann auf zwei Arten gedacht und umgesetzt werden: Einerseits durch suffizientes Verhalten selbst: Bürgerinnen und Bürger können ihr Verhalten ändern, beispielsweise indem sie regional und saisonal einkaufen, Konsumgüter möglichst lange und insgesamt weniger Dinge nutzen. Andererseits müssen jedoch auch die Strukturen für suffizientes Verhalten geschaffen werden – hier sind Kommunen, Länder und der Bund in der Pflicht, für eine mittel- und langfristige Transformation zu sorgen. Die öffentliche Hand ist in der Verantwortung dafür, suffizientes Verhalten zu bewerben und zu erleichtern.

In diesem Beitrag liegt der Fokus auf das Thema „Energiesuffizienz“.

Während Energieeffizienz das Maß für den Energieaufwand angibt, zielt Energiesuffizienz auf die Reduktion des absoluten Energieverbrauchs ab.

Energiesuffizienz kann dabei auf verschiedenen Wegen erreicht werden:

Reduktion: Durch verändertes Nutzungsverhalten (weniger Auto fahren) und Konsumverhalten (Bildschirm mit kleinerer Fläche kaufen, Mobiltelefon reparieren, anstatt ein neues zu kaufen) kann der absolute Energieverbrauch schnell reduziert werden.

Substitution: Der Wechsel vom Auto zum Fahrrad, vom Trockner zur Wäscheleine, aber auch ein veganer Lebensstil: All diese Handlungen stellen eine qualitative Veränderung im Handeln dar.

Anpassung: Wenn Menschen ihren tatsächlich benötigten Bedarf hinterfragen, erkennen sie, welche Dinge sie kaum nutzen. Sie können dann die Nutzung künftig reduzieren beziehungsweise ganz beenden. Dieses Umdenken kann beispielsweise dazu führen, die Heizungsumwälzpumpe auf Sommerbetrieb umzustellen oder die Nutzung wenig verwendeter, aber ständig aktiver Geräte zu überprüfen.

Diese Beispiele scheinen auf den ersten Blick vor allem an das individuelle Nutzungsverhalten zu appellieren. Doch Kommunen können den Wandel durch eine suffizienzorientierte Politik unterstützen – in allen Bereichen des kommunalen Handelns. Hier eine kleine Auswahl:

Kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, ein gut ausgebautes Radwege- und Nahverkehrsnetz und weniger Stellplätze – mit infrastrukturellen Veränderungen können Bürger und Bürgerinnen Stück für Stück zur nachhaltigen Mobilität angeregt werden. Ein von der Stadt gefördertes Carsharing-Angebot kann dabei auch die Abkehr vom Besitz eines eigenen (Zweit-)Autos befördern.

Ambitionierte Vorgaben im Bereich der Energieeffizienz im Gebäudesektor, aber auch eine Begrenzung der Flächenversiegelung durch Neubau erzielen hohe Energieeinsparungen im Bereich Wohnen.

Schließlich kann auch die kommunale Verwaltung selbst suffizient handeln – beispielsweise indem sie auf ökologische Vorgaben bei der Vergabe achtet.

Ein Vorurteil ist noch aus dem Weg zu räumen: Der Wechsel zu einer suffizienzorientierten Politik impliziert nicht den Wechsel zu einem asketischen Leben in der Stadt oder Gemeinde. Im Gegenteil, Suffizienz ist eine Befreiung von alten Handlungsmustern und Ballast und ein Startpunkt für eine nachhaltigere Lebensweise. Die Entscheidung für diese Politik sollte daher nicht als Einschränkung verstanden werden, sondern als eine zukunftsorientierte Entscheidung, von der auf lange Sicht alle profitieren.

Inspiration und Motivation:

Unser Erklärvideo „Weniger (Konsum) ist mehr“ zeigt, wie Sie Ihr Konsumverhalten Schritt für Schritt suffizienter gestalten können. Es erklärt die sogenannte Nutzungspyramide als Kompass für einen möglichst nachhaltigen Lebensstil.

Die Publikation„Wie wird weniger genug? Suffizienz als Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ zeigt entlang zahlreicher Beispiele aus der Praxis, wie suffizienzorientierte Stadtentwicklung gelingen kann.

Interview mit dem ehemaligen KEA-BW-Kollegen Markus Szaguhn: „Ein nachhaltiges Leben stärkt und macht glücklich“

Mehr Informationen zu Suffizienz erhalten Sie außerdem in unserem Wissensportal.


27.10.22 - Photovoltaik Informationsabend Aichwald

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Aichwald

Um Voranmeldung wird gebeten unter info@aichwald.de oder Tel.: 0711/3690937

In Kooperation mit der Klimaschutzagentur.


21.11.22 - Wendlinger Nachhaltigkeitsmesse

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Fachvorträge – Infostände – Aktionen und Workshops zu den Themen

  • Energie
  • Mobilität
  • Energetische Sanierung (u.a. am Samstag 12 Uhr Fachvortrag „Förderprogramme für Wärmeerzeugung“ von der Klimaschutzagentur)
  • Wärme
  • Ernährung

Spezial: Das Sanierungsmobil Zukunft Altbau, von der Klimaschutzagentur nach Wendlingen gebracht, ist mit Energieberatern Samstag und Sonntag jeweils von 11-18 Uhr auf dem Marktplatz für Sie vor Ort.

Hier gehts zum aktuellen Programm. Übersicht Ökomob Fachvorträge.

Das erwartet Sie am Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg:

Ein Energieberater aus der Region informiert und motiviert am mobilen Ausstellungspavillon Gebäudeeigentümer zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen – d.h. zu Fassadendämmung, Heizungstausch und erneuerbaren Energien. Bürgerinnen und Bürger profitieren in ihrer sanierten Immobilie nicht nur von wohliger Behaglichkeit sondern sparen darüber hinaus Energie und Kosten ein und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Kostenlose, neutrale Erstberatungen zu Ihrer Immobilie

Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich von einem kompetenten Energieberater kostenlos, neutral und kompetent rund um die zukunftsweisende Gebäudesanierung beraten!


21.10.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 11: 100 Vorschläge fürs Energiemanagement: Abgestufte Maßnahmen für Ihr Krisenmanagement

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 11

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

In Folge 11 unserer Serie „Jetzt Energie sparen“ steht das Thema „100 Vorschläge für das Energiemanagement “ im Fokus. Dabei geht es darum, welche Maßnahmen anhand der drei Aktionsstufen umgesetzt werden sollten, um Energie zu reduzieren.

Die Preise für Gas und Strom für die Lieferung ab Herbst 2022 haben sich inzwischen etwa verdreifacht. Ab 1.10. greift zusätzlich die Gasumlage. Durch die rasant steigenden Energiekosten besteht kurzfristiger, aber auch strategischer, mittelfristig wirkender, Handlungsbedarf. Als PDF-Download bieten wir ein auf die jeweilige Krisenlage abgestuftes Maßnahmenbündel mit 100 Vorschlägen als Grundlage für das Krisenmanagement.

Zuerst müssen alle Maßnahmenvorschläge analysiert werden damit festgelegt werden kann, was davon in drei Aktionsstufen umgesetzt werden soll. Eine gute Orientierung bieten die Gaswarnstufen oder die Energiekostensteigerungen in der jeweiligen Kommune.

Gemäß Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg §7b ist es Vorschrift, wichtige Daten der Gebäude bereits in ein Erfassungstool einzutragen und an eine zentrale Datenbank zu übermitteln. Die erfassten Daten geben einen Überblick über große Energieverbraucher, die Energieträger (z. B. Gas- oder Fernwärme) mit denen diese Gebäude versorgt werden, und eine Bewertung mittels Energieverbrauchskennwerten, die einen Hinweis auf mögliche Einsparpotenziale liefern. Hiermit lassen sich für weitere Maßnahmen Prioritäten setzen.

Übrigens: Das langjährig aufgebaute Wissen der KEA-BW zum Energiesparen finden Sie gebündelt auf unserem neuen Infoportal „Energiekrisen-Lotse“. Holen Sie sich dort Unterstützung bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

Noch mehr Infos, wie Sie Energie sparen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Kilmaschutz leisten können, finden Sie in den weiteren Tipps unserer Reihe Jetzt Energie sparen.


14.10.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 10: Klimaneutrale Veranstaltungen

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 10

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 10 unserer Serie „Jetzt Energie sparen“ steht das Thema „klimaneutrale Veranstaltungen“ im Fokus. Dabei geht es darum, wie Kommunen effizient bei Veranstaltungen Energie und Ressourcen einsparen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Nicht immer offensichtlich – doch immer wichtig: Klimaschutz kann auch an unerwarteter Stelle angegangen werden. So etwa auch bei Veranstaltungen, seien sie politischer, kultureller, geschäftlicher oder privater Natur. Hierbei gibt es zahlreiche Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, um signifikant Energie einzusparen.

Kommunale Veranstaltungen können verschiedenste Anlässe haben – was sie in der Regel gemeinsam haben, ist, dass sie häufig in Kulturzentren, Sporthallen oder anderen öffentlichen Einrichtungen stattfinden. Wie dort eine Veranstaltung gelingen kann, die nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für den kommunalen Geldbeutel ist, zeigen die Tipps der KEA-BW.

Veranstaltungen klimaneutral gestalten

Der CO2-Austoß, der bei An- und Abreise der Teilnehmenden entsteht, stellt in der Regel die Hauptbelastung für das Klima dar. Hier bietet sich an, wenn möglich, auf lange Anfahrtswege zu verzichten und statt dem Auto den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr zu nutzen, sowie kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Veranstalter und Veranstalterinnen können dies beispielsweise durch einen Hinweis auf der Einladung fördern, oder auch, indem dezidiert keine Wegbeschreibung für PKW, sondern lediglich für öffentliche Verkehrsmittel angegeben ist. Dabei sollte auch bei Einladungen und Flyern auf einen möglichst geringen Papierverbrauch geachtet werden. Wenn eine Locationsuche nötig ist, dann sollte die Anbindung an den ÖPNV in jedem Fall ein Auswahlkriterium darstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, nicht unbedingt vor Ort notwendige Treffen im digitalen Raum abzuhalten – dies spart in der Regel am meisten Energie ein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auswahl des Veranstaltungsortes. Hierbei gilt zu beachten, nach Möglichkeit einen bereits baulich energieeffizienten oder renovierten Ort vorzuziehen, der für den Großteil der Gäste gut zu erreichen ist. Außerdem hilfreich bei der Auswahl kann die Beachtung von Zertifizierungen sein, wie zu Beispiel dem EMAS- oder dem europäischen Umweltzeichen.

Bei der Veranstaltung selbst ist die richtige Einstellung der Heizungs- beziehungsweise Klimaanlage ein wichtiger Faktor. Dabei sollte die Temperatur im Winter nicht über 20 Grad liegen und in wärmeren Monaten nicht mehr als 6 Grad Differenz zur Außentemperatur betragen, so die Empfehlung der Bundesregierung. Am besten besprechen Sie dies mit dem oder der Zuständigen vor Ort.

Des Weiteren kann ein bewusster Umgang mit Elektronik helfen, signifikant Energie einzusparen. Zu beachten ist hierbei, nicht benötigte Geräte und Beleuchtung konsequent auszuschalten, sowie auf überflüssige Bühnentechnik oder Heizstrahler im Außenbereich zu verzichten.

Siehe dazu auch den Leitfaden zur klimaneutralen Kommunalverwaltung:

Dekoration, Namensschilder, Tagungsunterlagen und Giveaways sollten plastikfrei und möglichst umweltfreundlich sein und nur verwandt und angeboten werden, wenn sie wirklich nötig sind.

Auch das Buffet kann durch das Angebot rein vegetarischer und veganer Speisen zur Klimafreundlichkeit beitragen. Außerdem sollten lokale Caterer beauftragt werden, die möglichst nur regionale und saisonale Zutaten verwenden. Siehe dazu auch unseren Energiespartipp Nr. 8 – Ernährung

Und was können Sie sonst noch tun?

Geben Sie Feedback: Nur wenn Veranstalterinnen und Veranstalter auf mögliche Potenziale hingewiesen werden, haben sie die Chance, es das nächste Mal besser zu machen. Geben Sie konstruktives Feedback und unterstützen Sie damit einen bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen!

Schauen Sie gerne auch bei unseren Veranstaltungen vorbei – mit Sicherheit ist auch für sie etwas Spannendes dabei!

Noch mehr Infos, wie Sie Energie sparen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Kilmaschutz leisten können, finden Sie in unserer Reihe: „Jetzt Energie sparen“.


10.10.2022 - Energiekrisen-Lotse weist Kommunen den Weg

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Die KEA-BW (Landesklimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) ist eine Kooperationspartnerin der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen.

Energiekrisen-Lotse weist Kommunen den Weg
Neue Internetseite der KEA-BW zeigt, wie sich Energieverbrauch und Kosten senken lassen

Kommunen stehen im Herbst und Winter vor außerordentlichen Herausforderungen, die sämtliche Ämter und Dienststellen betreffen. Tatkräftige Unterstützung zur Bewältigung der Energiekrise gibt es jetzt von der Landesenergieagentur KEA-BW und den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen: Die neue Webseite „Energiekrisen-Lotse“ zeigt, wie sich mit kleinen und großen Schritten kurz- bis langfristig Energie einsparen und die Kosten mindern lassen. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg widmet sich darin allen für Kommunen relevanten Themen. Über 100 Tipps befassen sich mit dem Einsparen von Heizenergie und Strom, der energieeffizienten Nutzung von Gebäuden, einer nachhaltigen Mobilität, guter Organisation und Kommunikation, beinhalten Tipps für Bürgerinnen und Bürger sowie langfristige Strategien: www.kea-bw.de/energiekrisen-lotse

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Strom- und Gaspreise bereits sehr deutlich gestiegen. Weitere erhebliche Preissteigerungen sind schon jetzt absehbar. Die Mehrkosten für Kommunen können sich je nach Größe auf jährlich zweistellige Millionenbeträge belaufen. Unter dem Druck der Energiekrise müssen Städte und Gemeinden daher rasch Energie einsparen. Rund 15 bis 20 Prozent Einsparungen sind kurz- bis mittelfristig erreichbar. Tipps hierfür bietet eine neue Internetseite: Sie vereint das geballte Wissen aller Fachbereiche der KEA-BW sowie der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen und hilft Kommunen dabei, die passenden Maßnahmen und Mittel zu finden. Einige Beispiele:

Heizenergie sparen
Unter diesem Punkt finden sich sowohl Tipps, die die Heizanlagen betreffen, als auch Verhaltensvorschläge für Nutzerinnen und Nutzer. Um weniger Heizenergie zu verbrauchen, ist etwa eine regelmäßige Verbrauchskontrolle wichtig. Auch die Regelung der Raumtemperatur und der Heizungsanlage, Kontrollmessungen und ein engagiertes Energiemanagement sind ausschlaggebend. Vor allem der Hausmeister spielt dabei eine zentrale Rolle.

Strom sparen
Beim Stromsparen spielt die Reduzierung der Beleuchtung eine wichtige Rolle dar. Hier sollte es kein Tabu geben, sei es bei der Außenbeleuchtung von Gebäuden, der Weihnachtsbeleuchtung, der Straßenbeleuchtung oder Flutlichter. Auch die Raum- und Hallenbelüftung sowie die Kühlung bieten Einsparpotenziale.

Gebäude nutzen
Wie sich öffentliche Gebäude sparsamer nutzen lassen, damit befasst sich dieser Teil. Nur die tatsächlich benötigten Räume zu beheizen oder nur an wirklich notwendigen Tagen zu heizen ist einer der Tipps, beispielsweise nicht außerhalb von Schulzeiten. Brückentage können für eine verlängerte Absenkzeit genutzt werden.

Nachhaltig mobil
Eine nachhaltig mobile Verwaltung verursacht nachhaltig weniger Kosten. Dazu gehört es, den Fuhrpark umzustellen und Carsharing zu nutzen. Grundlage dafür ist eine Analyse des Mobilitätsbedarfes. Ohne Investitionen können in jeder Kommune Fahrten vermieden oder Wege per Rad oder zu Fuß erledigt werden – wo sinnvoll möglich.

Tipps für Bürgerinnen und Bürger
Die Tipps wie etwa die Optimierung der Heizungsanlage, der Dämmung der Kellerdecke oder der energetischen Gesamtsanierung von Wohngebäuden können Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern weiterleiten.

Organisieren, Priorisieren, kommunizieren
Die vielfältigen Energiesparmaßnahmen sollten sinnvoll organisiert, priorisiert und kommuniziert werden. Und jede Kommune muss sie an ihre spezielle Situation anpassen. Dabei helfen etwa die Auswertung von Verbrauchsdaten, Aktionspläne, zügige Umsetzung notwendiger Reparaturen, eine Abstimmung unter den Kreiskommunen und eine intensive interne Kommunikation.

Zusätzliches Personal gewinnen
Bund und Land fördern Fachpersonal, etwa für die Bereiche Energiemanagement, Mobilitätsmanagement oder Klimaschutzmanagement.

Langfristige Strategien
Der Energiekrisen-Lotse hat Tipps für Kommunen, die ein langfristiges Energiemanagementsystem einrichten wollen, ihre Verwaltung klimaneutral umgestalten wollen oder mittels Contracting finanziell schwierige Investitionen in eine energetische Sanierung angehen wollen.

Die genannten Vorschläge stellen nur einen kleinen Ausschnitt des Angebots dar. Die neue Internetseite behandelt alle Themen ausführlich in zahlreichen Unterpunkten – neutral und unabhängig. Großstädte, Gemeinden, Landkreise und kleine Kommunen werden gleichermaßen fündig. Interessierte erfahren außerdem, an wen sie sich mit weiteren Fragen wenden können.
www.kea-bw.de/energiekrisen-lotse

Weiterführende Links:
• Regionale Energie- und Klimaschutzagenturen in Baden-Württemberg: www.reabw.de
YouTube-Kanal der KEA-BW

Die KEA-BW (Landesklimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) ist eine Kooperationspartnerin der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen.


07.10.2022 - Jetzt Energie sparen, Folge 9: Sofort-Maßnahmen für das Energiemanagement: In den Sommerferien für Herbst und Winter wappnen

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 9

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

In Folge 9 unserer Serie „Jetzt Energie sparen“ steht das Thema „Sofort-Maßnahmen für das Energiemanagement“ im Fokus. Dabei geht es darum, welche kurzfristigen Maßnahmen aber auch die Umsetzung langfristiger Strategien helfen, Energie zu reduzieren.

Wir haben eine Energiepreiskrise. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass wir auch diese Krise gemeinsam meistern werden, denn eines ist sicher: Sie wird nicht nach einem Winter beendet sein.

Als Energieagentur des Landes leisten wir nach besten Kräften mit unserem langjährigen Know-how Unterstützung bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

Erste Maßnahmen, die bereits jetzt in den Sommerferien umgesetzt werden können und zu einer ersten Entlastung des Energiekostenbudgets führen, sind hier aufgelistet.

1. Überblick verschaffen

Gemäß Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg §7b ist es Vorschrift, wichtige Daten der Gebäude bereits in ein Erfassungstool einzutragen und an eine zentrale Datenbank zu übermitteln. Die erfassten Daten geben einen Überblick über große Energieverbraucher, die Energieträger (z. B. Gas- oder Fernwärme) mit denen diese Gebäude versorgt werden, und eine Bewertung mittels Energieverbrauchskennwerten, die einen Hinweis auf mögliche Einsparpotenziale liefern. Hiermit können für weitere Maßnahmen Prioritäten gesetzt werden.

Die Füllstände der Heizöl-, Pellets- und Flüssiggastanks müssen überprüft und möglichst umgehend eine vollständige Füllung aller Lager veranlasst werden.

Anstehende Wartungsarbeiten für den Herbst/Winter an den Heizungs- und Lüftungsanlagen sollten vorgezogen werden, um einen energieeffizienten Betrieb zu Beginn der Heizperiode sicher zu stellen. Hierzu gehört z. B. die Reinigung der Heizflächen eines Kessels oder die Erneuerung verschmutzter Filter bei Lüftungsanlagen. Es muss geprüft werden, ob alle Regelgeräte und Mischer funktionsfähig sind. Ein Heizungsbauer kann einem hydraulischen Abgleich vornehmen und erklären, wie man z. B. eine gleichmäßige Beheizung und niedrige Rücklauftemperaturen sicherstellt.

2. Organisation in der Verwaltung

Ein Krisenstab muss eingerichtet werden, bestehend aus Verwaltungsspitze, Energiebeauftragten oder Gebäudemanagern, Klimaschutzmanagement, Kämmerei, einem Vertreter oder einer Vertreterin der Hausmeister und des örtlichen Energieversorgers.

Jedes größere Gebäude muss von einem Hausmeister betreut werden, der die Anlagentechnik bedienen kann. Sollte hier Schulungsbedarf bestehen, kann dies z. B. bei den o.g. Wartungsarbeiten geschehen. Auch die regionalen Energieagenturen bieten Schulungen an.

Die Hausmeister und Hausmeisterinnen vor Ort sind wichtige Akteure bei der Bewältigung der Krise. Der Anteil ihrer Arbeitszeit für die Erschließung der Einsparpotenziale sollte erhöht werden und sie somit von anderen Aufgaben entlastet werden. Z. B. ist ein täglicher Rundgang durch die Technikräume und das Gebäude erforderlich.

3. Kommunikation nach innen und nach außen

Als Verwaltungsspitze ist es wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Je nach Arbeitsumfeld und direktem Einflussbereich gilt es sich zu überlegen, wo Energie einspart werden kann. Beispiele sind Klimatisierung der Büros oder auch ein Anfahrtsweg mit dem Fahrrad.

Eine E-Mail an die Mitarbeitenden mit dringlichem Appell Energie einzusparen inklusive der Nennung „einfacher‘‘ Energieeinspartipps (etwa beim Verlassen von Büros Heizkörperventil runterdrehen, Licht ausschalten, PC runterfahren statt Stand-by, Rollladen runter lassen außerhalb der Betriebszeiten usw.) ist ein guter Anfang.

Des Weiteren hilft es, andere Nutzerinnen und Nutzer der kommunalen Liegenschaften wie Vereine oder die VHS über mögliche Komforteinschränkungen zu informieren.

Dazu kommt auch die Bürgerschaft. Ihnen sollte mitgeteilt werden, dass ein Krisenstab eingerichtet wurde, der bereits handelt, einen Stufenplan ausarbeitet und die Bevölkerung regelmäßig informieren wird.

4. Mögliche Sofortmaßnahmen

Kontrolle und ggf. Erneuerung von Fenster- und Türdichtungen.
Fehlende Dämmung an Heizungsleitungen und Armaturen anbringen lassen.
Kontrolle, ob jetzt im Sommer alle Heizungspumpen und nicht benötigte Wärmeerzeuger abgeschaltet sind.
Beheizung der Freibäder einstellen.
Außerbetriebnahme von Attraktionen in Freibädern, wie etwa Großrutschen oder Schwallduschen.
Keine Warmwasserbereitung in kommunalen Liegenschaften mehr. Außerbetriebnahme zentraler Warmwasserbereitung und Abschaltung zugehöriger Wärmeerzeuger. Außerbetriebnahme dezentraler Untertischspeicher (ausgenommen Sanitätsräume).
Alle Lüftungsanlage ohne Gebäudeautomatisierungssystem, zumindest mit einer Zeitsteuerung versehen. Ggf. Luftmenge nach CO2-Konzentration der Abluft regeln.
Keine Kühlung öffentlicher Gebäude (ausgenommen in Museen, Altenheimen, Krankenhäusern …) Wenn Kühlung zwingend erforderlich, eine Raumtemperatur von 26°C nicht unterschreiten.
Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude abschalten (Stadthalle, Oper, Rathaus, etc.).
Straßenbeleuchtung reduzieren, z. B. durch eine Nachtabschaltung oder Halbnachtschaltung.
Abschaltung von Ampelanlagen in der Nacht ab 22:00 Uhr.
Keine oder reduzierte Flutlichtbeleuchtung auf Sportplätzen.
Dämmung gegen unbeheizte Kellerräume prüfen und ggf. beauftragen (U-Wert < 0,2 W/m²K)

Unser Kompetenzzentrum Energiemanagement steht bei Fragen jederzeit zur Verfügung:

Website: https://www.kea-bw.de/energiemanagement/team

E-Mail: energiemanagement@kea-bw.de

Telefon: 0721 984 71 – 950


20.10.22 - Wendlinger Nachhaltigkeitstage

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Fachvorträge – Infostände – Aktionen und Workshops zu den Themen:

  • Energie
  • Mobilität
  • Energetische Sanierung (u.a. am Samstag 12 Uhr Fachvortrag „Förderprogramme für Wärmeerzeugung“ von der Klimaschutzagentur)
  • Wärme
  • Ernährung

Spezial: Das Sanierungsmobil Zukunft Altbau, von der Klimaschutzagentur nach Wendlingen gebracht, ist mit Energieberatern Samstag und Sonntag jeweils von 11-18 Uhr auf dem Marktplatz für Sie vor Ort.

 

Hier gehts zum aktuellen Programm. Übersicht Ökomob Fachvorträge.

 

Das erwartet Sie am Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg:

Ein Energieberater aus der Region informiert und motiviert am mobilen Ausstellungspavillon Gebäudeeigentümer zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen – d.h. zu Fassadendämmung, Heizungstausch und erneuerbaren Energien. Bürgerinnen und Bürger profitieren in ihrer sanierten Immobilie nicht nur von wohliger Behaglichkeit sondern sparen darüber hinaus Energie und Kosten ein und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Kostenlose, neutrale Erstberatungen zu Ihrer Immobilie

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06.10.22 - Energiesparen im Privathaushalt

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Umweltschutz, begrenzte Ressourcen, Kosten senken: Die Gründe Energie zu sparen und verantwortungsvoll einzusetzen sind vielfältig. Gerade für Mieter und Mieterinnen sind aufwendige energetische Sanierungen kaum möglich, da Wärmedämmung, neue Fenster oder eine moderne Heizung inklusive Warmwasserbereitung Sache des Vermieters sind und nur in Ausnahmefällen eingefordert werden können. Aber auch Eigentümern sind oft die Hände gebunden, z.B. weil finanzielle Mittel fehlen oder weil Handwerker der derzeit großen Nachfrage nicht nachkommen können. Doch auch mit simplen Maßnahmen und Verhaltensänderungen besteht in fast jedem Haushalt ein Einsparpotential von 10-20 Prozent. Hierdurch werden der Geldbeutel und gleichzeitig das Klima geschont.
In diesem anderthalbstündigen Vortrag vermittelt die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen einfache und schnell umsetzbare Tipps für den Haushalt.

Wer wir sind: Die Klimaschutzagentur informiert und berät Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen sowie die Verwaltungen im Landkreis Esslingen rund um den Klimaschutz. Im Rahmen von Beratungsangeboten, Veranstaltungen und Kooperationen bringen wir Menschen zusammen, um gemeinsam eine klimagerechte Gesellschaft zu gestalten.

In Kooperation mit der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen

Hier gehts zur Anmeldung.


Jetzt Energie sparen, Folge 8: Ernährung - weniger tierische Produkte gleich weniger Treibhausgasemissionen

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 8

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 8 unserer Serie „Jetzt Energie sparen“ steht das Thema „Ernährung und tierische Produkte“ im Fokus. Dabei geht es darum, wie Ernährung und Energieverbrauch zusammenhängen und wo einfache Hebel zu finden sind, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Ernährung und Energieverbrauch scheinen auf den ersten Blick nur wenig miteinander zu tun zu haben. Tatsächlich lässt sich aber durch eine bewusste Ernährung und eine Reduktion tierischer Lebensmittel signifikant Energie sparen. Das ist nicht nur gesund, sondern hilft auch dem Klima.

Bis ein tierisches Lebensmittel, etwa Rindfleisch, auf den Tellern der Konsumentinnen und Konsumenten liegt, hat es bereits einen enorm energieaufwendigen und treibhausgasintensiven Weg hinter sich gebracht. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden CO2-Äquivalente von 13,3 Kilogramm ausgestoßen, wohingegen ein vegetarischer Bratling auf Sojabasis nur etwa 1,1 Kilogramm CO2-Äquivalente freisetzt. Zudem ist unsere Ernährung für etwa 12 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen direkt verantwortlich – werden Transport, Kühlung und Weiterverarbeitung mit in die Rechnung einbezogen, erhöht sich dieser Anteil sogar auf fast ein Drittel der gesamten Emissionen. Wer seine Essensgewohnheiten anpasst, kann also eine signifikante Menge an Emissionen einsparen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Wissensportal.

CO2 sparen durch Kantinenessen – so leisten Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Kantinen, Schulmensen und andere Verpflegungsangebote in öffentlicher Hand können wichtige Hebel sein, um den kommunalen Emissionsausstoß einfach und kostengünstig zu reduzieren. Die Umstellung von Speiseplänen auf vegetarische Angebote spart indirekt die Energie, die zur Erzeugung tierischer Produkte notwendig ist. Außerdem ist eine ausgewogene Ernährung, bei der nur selten Fleisch auf den Teller kommt, sowohl für Mensch als auch für die Tiere und das Klima von Vorteil. Zusätzlich kann durch effiziente Vermeidung von Lebensmittelverschwendung eine signifikante Menge CO2 eingespart werden.

Ein Vorreiter in dieser Entwicklung ist die Stadt Tübingen: Diese passte bereits 2021 ihre Anforderungen an Kantinenlieferanten und -betreiber an. Seitdem spielen nicht nur Preis und Qualität, sondern auch CO2-Emissionen und Wasserverbrauch der angebotenen Lebensmittel eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Angebots. Dies führte dazu, dass sich die bisherigen Verbrauchszahlen halbierten. Ein wichtiger Schritt also zur Erreichung der Klimaziele.

Das Themenheft „Nachhaltigkeit auf dem Teller“ liefert noch mehr Informationen zum Thema:

Wie ein Umstieg für Kommunen gelingen kann, zeigt die Ergebnisbroschüre zum Projekt: „Große Küche – Gutes Essen“

Gesund, nachhaltig, preiswert – Klimaschutz schmeckt!

Eine Umstellung der Ernährung und ein bewusster Konsum tierischer Produkte bringt auch im privaten Bereich viele Vorteile mit sich. Vermehrt Obst und Gemüse anstelle von Fleisch und Wurst zu essen, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist zudem gesund, wie eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bestätigt.

Längst sind zahllose ausgeklügelte vegetarische und vegane Rezepte zu finden, die keine Wünsche offenlassen. Einfacher Klimaschutz also, der schmeckt!

Bewusster ernähren mit dem Genuss N! Kochbüchle.

Umfassende Informationen, wie Ernährung und Klimawandel zusammenhängen können Sie zudem aus einer aktuellen Studie des WWF entnehmen.

Noch mehr Infos, wie Sie Energie sparen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Kilmaschutz leisten können, finden Sie in den weiteren Tipps unserer Reihe: „Jetzt Energie sparen“.


04.10.22 - Kirchheim plant die Wärmewende

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Öltank leer und Gashahn zu! Was nun? – Kirchheim plant die Wärmewende.

Die Stadt Kirchheim unter Teck hat den ersten kommunalen Wärmeplan aufgestellt. Informieren Sie sich, wie in Ihrem Quartier die Wärmeversorgung aus erneuerbarer Energie künftig aussehen könnte und welche Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote es hierzu gibt. An verschiedenen Infoständen und Thementischen können Sie ihre Fragen rund um die Themen erneuerbare Wärme und energetische Sanierung stellen. Auch die Klimaschutzagentur ist vor Ort und bringt sich beratend in den Prozess der Kirchheimer Wärmwende mit ein.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kommen Sie gerne spontan vorbei.

In Kooperation mit der Klimaschutzagentur.


28.09.22 - Netzwerktreffen "Kommunale Wärmeplanung"

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Online-Fachveranstaltung

Zielgruppe: Kommunalverwaltungen, Stadtwerke, weitere Akteure im LK Esslingen.

Wann: Am 28.09.2022 in der Zeit von 10:00 – 11:30 Uhr.

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, die Zusammenarbeit zwischen den regionalen
Partner*innen zu verbessern, interkommunale Planungsprojekte anzustoßen
und Informationen über Probleme und deren Lösungen bei der Wärmeplanung
auszutauschen, um insgesamt die Planungseffizienz und die Planungsergebnisse
in der Region zu verbessern. Die Klimaschutzagentur
agiert hierbei als Netzwerkkoordinierungsstelle.

Anmeldung per E-Mail bei der Klimaschutzagentur.


16.09.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 7: Straßenbeleuchtung mittels Contracting kostengünstig austauschen/ Strom sparen für Kommunen leicht gemacht

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 7

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 7 unserer Serie „Jetzt Energie sparen“ steht das Thema Straßenbeleuchtung und Contracting im Fokus. Dabei geht es darum, wie Kommunen einen großen Teil ihres Stromverbrauchs reduzieren und mittels Contracting Anlagen kostengünstig und effizient austauschen können.

Die Straßenbeleuchtung ist im bundesweiten Durchschnitt noch immer für etwa 30 – 40 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs verantwortlich. Gleichzeitig können mit einer Umrüstung der Anlagen auf LED-Beleuchtung bis zu 80 Prozent der Stromkosten eingespart werden. Das schont den kommunalen Geldbeutel und leistet ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

Den Austausch der gesamten Straßenbeleuchtung kann eine Kommune mittels Contracting kostengünstig und effizient umsetzen. Bei diesem Finanzierungsmodell entstehen den Kommunen keine oder nur geringe Mehrkosten. So ist eine zeitnahe Umrüstung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung auch für Kommunen mit klammer Haushaltslage möglich.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf unserem Youtube-Kanal und unserem Wissenportal Contracting.

Was ist Energie-Contracting?
Contracting in öffentlichen Liegenschaften: Grundlagen und Umsetzung
Contracting in öffentlichen Liegenschaften: Praxisbeispiel und Unterstützungsangebote

Welche Vorteile Energiespar-Contracting konkret bringen kann, zeigt zum Beispiel der Gemeinde Brackenheim. Statt eines nur schrittweisen Austauschs der Straßenbeleuchtung bis 2028, entschied sich die Gemeinde im Jahr 2017 für ein Einspar-Contracting mit Einspargarantie, um den Prozess zu beschleunigen. Mithilfe einer umfassenden Beratung und Hilfestellung durch die KEA-BW konnte die Gemeinde den Austausch bereits in drei Monaten realisieren und ihre Energiekosten um über 80 Prozent senken. Damit spart Brackenheim jährlich bis zu 84 000 Euro und eine signifikante Menge CO2 ein.

Einen Überblick über die Möglichkeiten zur Modernisierung der Beleuchtungsanlagen auch für Ihre Kommune liefert unser Leitfaden:

Vorteile im Überblick

Im Folgenden sind die Vorteile, die ein Contracting Modell für eine Kommune bringen kann, sowie deren Funktionsweise noch einmal übersichtlich dargestellt.

Effizienz in neuem Licht: Straßenbeleuchtung mit Contracting modernisieren

Weitere Informationen finden Sie zudem auch in unserem Kompetenzzentrum Contracting

Energie sparen in den eigenen vier Wänden

Nicht nur Kommunen können von einem Austausch ihrer Beleuchtungsanlagen profitieren. Auch Sie können Ihr Zuhause nachhaltiger beleuchten:

Achten Sie darauf, nicht benötigte Lampen auszuschalten
Schalten Sie das Licht stets aus, wenn Sie den Raum verlassen
Stellen Sie Ihre Lampen auf LED-Beleuchtung um – das spart signifikant Energie, CO2 und Stromkosten!


09.09.22 - Energielandkarte für Strom vom eigenen Dach veröffentlicht

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greenventory GmbH

Die Energielandkarte für Strom vom eigenen Dach ist online! Die Gemeinden Neckartenzlingen, Großbettlingen und Denkendorf bieten gemeinsam ihren Bürgerinnen und Bürgern eine webbasierte Überprüfung des Photovoltaik-Potenzial am eigenen Standort an.

Den Bürgern steht damit eine digitale Energielandkarte zur Verfügung, die spezifisch pro Gebäude ermittelt, welches Sonnenpotential für Photovoltaikanlagen jeweils vorliegt und welche Kosten auf die Gebäudebesitzer zukommen. Zudem lässt sich die durchschnittliche Amortisationsdauer der Photovoltaikanlage ermitteln, welche Einspeisevergütung dem Hauseigentümer entsprechend des “Erneuerbaren Energiegesetzes” zustehen und wie viel CO2 sie bei der Realisierung einsparen.

Zur Energielandkarte

Sie wohnen nicht in einer der drei genannten Gemeinden? Dann schauen Sie beim Solarkataster der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg vorbei!


09.09.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 6: Wasserverluste im Gemeindenetz reduzieren / Wasser sparen leicht gemacht

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 6

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 6 unserer Serie steht das Thema Wasser im Fokus. Dabei geht es sowohl darum, wie Kommunen „im großen Stil“ Wasserverluste reduzieren können, als auch, wie jede und jeder Einzelne durch einen bewussten Umgang mit dieser wertvollen Ressource Energie sparen kann.

Wie Kommunen mit einer smarten Lösung die Wasserverluste im Gemeindenetz in den Griff bekommen

Wasserverluste in kommunalen Netzen sind ein bekanntes Problem – und lassen sich in der Regel gut vermeiden. Der Schlüssel ist ein so genanntes intelligentes Wasserverlust-Management-System, das das komplette Leitungsnetz überwacht und beispielsweise kleinste Rohrbrüche meldet, die vom Bauhof behoben werden können.

Die Gemeinde Sigmaringendorf zum Beispiel konnte 2021 ihren Wasserverlust von knapp 50 auf rund zehn Prozent der Gesamtfördermenge senken. Die aus dem verminderten Wasserverlust resultierenden Kosteneinsparungen (weniger Strom für Förderpumpen Grundwasserförderung; verminderter Förderpumpenverschleiß; Wasserpfennig-Einsparung für Grundwasserentnahme (10 Cent/m³)) beliefen sich auf rund 20.000 Euro pro Jahr (im Vergleich zu 2020). So amortisierte sich die Investition in das Loggersystem binnen kürzester Zeit.

Weitere Infos und Hilfestellungen bieten die Kolleginnen und Kollegen des KEA-BW-Bereichs Energiemanagement.

Wasser sparen leicht gemacht – auch im Kleinen kein Problem

Rund 130 Liter Wasser pro Person fließen in Deutschland täglich in den Abfluss. Mit wenigen Handgriffen lässt sich diese Menge reduzieren. Das spart nicht nur Wasser als solches – zugegebenermaßen hat Deutschland einen stabilen Grundwasserspiegel und muss nicht per se Wasser sparen –, sondern vor allem auch Energie, die bei seiner Bereitstellung benötigt wird. Es ist also das Warmwasser, das gespart werden sollte.

Hier einige Anregungen:

1. Lieber duschen statt baden: statt 120 Liter Wannenwasser werden nur rund 75 Liter (fünf Minuten Duschzeit à 15 Liter pro Minute; je nach Duschkopf auch deutlich weniger) verbraucht.
2. Wassersparende Duschköpfe und Mischdüsen reduzieren den Verbrauch. Zusätzlich: Wasser aus beim Zähneputzen und Händewaschen.
3. Spülen und Waschen: Bei der Wahl der Geräte darauf achten, dass sie sparsam sind.
Außerdem gilt: Wer eine Spülmaschine hat, sollte auf das Spülen von Hand weitestgehend verzichten. Und wenn keine Spülmaschine vorhanden ist? Geschirr sammeln und in einem Rutsch abspülen.
Für Waschmaschinen gilt: Immer ausreichend befüllen und halbvolle Ladungen vermeiden.
4. Abkühlung gefällig? Hände werden auch bei kaltem Wasser mit Seife hygienisch sauber – auch hier kann warmes Wasser gespart werden.

Viele weitere Tipps hat der BUND Baden-Württemberg auf seinen Internetseiten veröffentlicht.


12.09.22 - Start des Photovoltaik- und Batteriespeicher Förderprogramms der Stadt Nürtingen

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13.09.2022: Förderbudget ausgeschöpft – Antragsstellung beendet

Am 12. September startet das Photovoltaik- und Batteriespeicher Förderprogramms der Stadt Nürtingen.

Bis zu 4.500 Euro Zuschuss für Ihre neue PV-Anlage und/oder Batteriespeicher

Um den Ausbau der Photovoltaik in Nürtingen zu beschleunigen legt die Stadtverwaltung ab September 2022 erstmalig ein städtisches Photovoltaik- und Batteriespeicher-Förderprogramm auf.

Werden auch Sie Teil der Energiewende und profitieren Sie bei Anschaffung Ihrer neuen PV-Anlage und / oder Batteriespeichers innerhalb des Gemeindegebiets Nürtingen von städtischen Zuschüssen in Höhe von bis zu 4.500 Euro. Zuschüsse können nur für PV-Anlagen und Batteriespeicher bewilligt werden, die noch nicht in Auftrag gegeben wurden. Eine rückwirkende Förderung für bereits beauftragte oder installierte Anlagen und Speicher ist nicht möglich.

Anträge zur Förderung können ab dem 12. September 2022 8 Uhr bis zur vollständigen Ausschöpfung der verfügbaren Mittel gestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Stadt Nürtingen.

13.09.2022: Förderbudget ausgeschöpft – Antragsstellung beendet


02.09.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 5: Wärmenetze als Ausweg aus fossiler Energie / Mehr Komfort und Sicherheit, weniger Wartung

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 5

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 5 unserer Serie geht es um Maßnahmen zur stabilen Wärmeversorgung, welche auf gemeinschaftlichem Planen und Handeln gründen.

Sie haben die Chance, Ihre persönliche „Wärmewende“ sehr viel schneller umzusetzen, wenn in Ihrer Straße eine Versorgung mit Fernwärme bereits angeboten oder vorbereitet wird. Denn damit ergibt sich für Sie die günstige Gelegenheit, im eigenen Gebäude veraltete Heiztechnik zu ersetzen. So gelingt der Wechsel vom konventionell fossil befeuerten Heizsystem auf Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien aus dem energieeffizienten Netz.

Vorteile des Anschlusses an ein Wärmenetz auf einen Blick:

Für Wärmenutzerinnen und -nutzer ist der Anschluss eine Entlastung und ein Gewinn an Komfort. An die Stelle des bestehenden Heizkessels tritt die kompakte und wartungsarme Wärmeübergabestation. Sie wird über die Hausanschlussleitung mit heißem Wasser beliefert. Die Baumaßnahmen für die Anschlusseinrichtung werden durch Fördermittel des Bundes besonders unterstützt.

Bei einem bestehenden Wärmenetzsystem muss der Betreiber die Wärmequelle nur noch in seiner Heizzentrale warten und optimieren. Zusätzliche Umbauten im Gebäude der Wärmeverbraucher sind dabei nicht notwendig. Als Betreiber sind neben kommunalen auch private Anbieter aktiv. An vielen Stellen in Baden-Württemberg betreiben auch Bürgerenergie-Genossenschaften bereits Wärmenetze.

Das Land Baden-Württemberg, viele Kommunen und weitere Akteure in der Wärmeversorgung haben sich vorgenommen, Schritt für Schritt auf klimaneutrale Wärme umzustellen. Dadurch werden dann Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas vermieden. Statt aus Krisengebieten stammt die Wärmeenergie dann nachhaltig aus der eigenen Region.

Informieren Sie sich über weitere Vorteile mit Hilfe des Infoblatts „Anschluss an ein Wärmenetz?“

Ergänzend empfehlen wir Ihnen die Positionspapiere der KEA BW:
Bedeutung von Wärmenetzen für die Energiewende
Heiztechnik der Zukunft


08.09.22 - Energie- und Solarkarawane in Ostfilderner Unternehmen

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In Kooperation mit der Klimaschutzagentur

Energieeffizienzmaßnahmen bieten Möglichkeiten, den eigenen Energieverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Um einen Überblick über Einsparpotentiale und mögliche Maßnahmen zu erhalten, bietet sich im September ortsansässigen Betrieben die Möglichkeit, durch die Aktion Energiekarawane der Kompetenzstelle Energieeffizienz Region Stuttgart (KEFF) einen neutralen und kostenlosen Energiecheck durchzuführen.

Die Aktion, die zwischen dem 8. und 30. September 2022 stattfindet, beinhaltet einen etwa einstündigen Besuch eines Energieeffizienzmoderators im Unternehmen. Nach einem Rundgang kann dieser bereits feststellen, ob im Betrieb Einsparpotenziale vorliegen. Neben einem Leckagesuchgerät ist der Effizienzmoderator mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet. Weiterhin wird über Förderprogramme zur Energieeffizienz informiert.

Optional kann auch ein kostenloser Photovoltaik-Check gebucht werden. Er liefert ohne hohen Zeitaufwand Aussagen dazu, ob, wie und mit welchem Umfang durch Solarstrom- Eigenversorgungsanlagen die Stromkosten effektiv gesenkt werden können.

Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und für die Unternehmen kostenlos. Die im Rahmen der Beratung gemachten Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz.

Interessierte Unternehmen aus Ostfildern können sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Ostfildern telefonisch unter 0711 3404228 oder per E-Mail wirtschaftsfoerderung@ostfildern.de anmelden.

Stadt Ostfildern in Kooperation mit der Kompetenzstelle Energieeffizienz Region Stuttgart und der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen

https://www.ostfildern.de/Bauen+_+Umwelt/Klima+und+Energie/Aktuelles/Kostenlose+Energie_+und+Photovoltaik_Checks+f%C3%BCr+Unternehmen+im+September-p-32958.html


Jetzt Energie sparen, Folge 4: Das Heizen optimieren / Mehr Effizienz für die Übergangszeit und die nächste Heizperiode

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 4

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 4 unserer Serie geht es zum Ende der Heizperiode um kleine „Heiz-Stellschrauben“, an denen alle zu Hause und in öffentlichen Liegenschaften drehen können. Damit sparen Sie nicht nur sofort Energie und Kosten, sondern sind auch für die nächste kalte Jahreszeit besser gerüstet.

Zu Hause effizienter heizen:

Mit Effizienz-Verbesserungen an der Heizung ist viel gewonnen: Beispielsweise kann es sinnvoll sein, jetzt die Heizungsumwälzpumpe zu tauschen, die ein wahrer Stromfresser sein kann. Der Austausch der alten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe kann bis zu 90 Prozent Strom sparen. Das Umweltministerium BW hat die wichtigsten Informationen hier zusammengestellt:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/energieeffizienz/heizungspumpentausch/

Nicht korrekt eingestellte Thermostatventilunterteile und Heizungspumpen können zur ungleichmäßigen Verteilung des warmen Heizwassers führen. Heizkörper nahe der Pumpe werden oft zu stark durchströmt, was die Rücklauftemperaturen steigen lässt und so die Effizienz der Heizung mindert. Gleichzeitig kommt bei den Heizkörpern in weiter entfernten Gebäudeteilen zu wenig Wasser an. Dies sorgt für zu hohe Stromkosten und unbehaglich kühle Räume am Ende des Heizungsnetzes. Die Lösung: der hydraulische Abgleich nach Verfahren B. Was das ist, was er bringt und wer ihn durchführt, erklärt das Merkblatt von Zukunft Altbau:
https://www.zukunftaltbau.de/fileadmin/user_upload/Materialien/Merkblaetter/ZAB_MB_hydr.Abgleich_210304.pdf

In öffentlichen Liegenschaften sparen:

In öffentlichen Liegenschaften können Sie morgen beginnen, Heizenergie zu sparen: Denken Sie etwa an verdichtete Belegungszeiten in Schulen und Sportanlagen, an minimierten Betrieb in Ferienzeiten oder an eine stärkere Nacht- und Wochenendabsenkung. Eine Absenkung der Temperatur um 1 Grad ist oft leicht verkraftbar – und spart 6 Prozent Heizenergie. Tipps gibt der Leiter des Kompetenzzentrums Claus Greiser in diesem Webinar ab Minute 15:00:
https://youtu.be/vJQZFRqZd_E?list=PLBXjv7GWZNEwRD9-5HzMYmRmOg5cAO8eR&t=902

Wer noch keine Dienstanweisung Energie hat, sollte dies jetzt ins Auge fassen – die KEA-BW bietet Tipps und Einstiegshilfen im Wissensportal auf Kom.EMS unter Punkt 2.4. Sie erreichen das Wissensportal mit Login bzw. Registrierung hier:
https://www.komems.de/KemKnowledgePortal/

Übrigens: Vergessen Sie nicht, die Nutzer Ihrer Gebäude anzusprechen: Hängen Sie Energiespartipps in die Sporthallen oder legen Sie das „Energiesparbüchle“ des Umweltministeriums aus!
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/energie-sparbuechle-tipps-zu-einsparpotenziale-im-alltag/


24.08.2022 - Planungsoffensive zum Ausbau erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg gestartet

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In Baden-Württemberg müssen in jeder Region zwei Prozent der Fläche für Windräder und Photovoltaik reserviert werden. Die zwölf Regionalverbände planen, wo geeignete Flächen sind. Dazu startet nun eine Dialogische Bürgerbeteiligung. Alle Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg können daran teilnehmen.

Auf der Themenlandkarte werden sehr übersichtlich alle relevanten Aspekte dargestellt. Die Vorgaben, ihr Sinn aber auch konkrete Streitpunkte des Ausbaus der Erneuerbaren Energien sind aufgeführt. Die Themenlandkarte wird eine Art Tagesordnung für die weitere Bürgerbeteiligung sein. Diese Dialogische Bürgerbeteiligung hilft am Ende den Regionalverbänden, ihre Entscheidung zu treffen. Alle Menschen im Land können bis zum 30. September 2022, 17 Uhr diese Themenlandkarte ergänzen und kommentieren.


19.08.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 3: Sparsamer mit dem PKW unterwegs oder seltener / Tipps für alle, die täglich oder manchmal ein Auto brauchen

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 3

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 3 unserer Serie geht es um Mobilität. Egal, ob man aufs eigene Auto angewiesen ist oder es nur zum Einkaufen und in der Freizeit nutzt: Jede und jeder kann dazu beitragen, dass weniger Erdöl verbraucht und damit importiert werden muss. Der KEA-BW-Bereich Nachhaltige Mobilität hat viele schnell umsetzbare Tipps zusammengestellt.

Sparsam unterwegs: Für alle, die auf ein eigenes Auto angewiesen sind

Ein angepasster Fahrstil wirkt beim Autofahren Wunder: Der Spritverbrauch lässt sich um rund 25 Prozent senken. Bei einem Benzinpreis von 2,30 Euro pro Liter sind das bis zu 530 Euro im Jahr. Um zu sparen hilft es langsamer zu fahren, vor der roten Ampel Gas wegzunehmen, den Motor im Stand abzustellen, den Reifendruck richtig einzustellen und vieles mehr. Sprit-Spar-Tipps gibt es hier:
Faktenpapier clever mobil

Am wenigsten Kraftstoff verbraucht, wer Mobilität vermeidet. Zum Beispiel zahlt sich schon ein Tag Homeoffice pro Woche aus – das spart 20 Prozent der Pendelkosten.

Weniger Autofahren: Für alle, die nicht auf einen eigenen PKW angewiesen sind

Ist die geplante Autofahrt wirklich nötig oder geht es auch anders? Vielleicht lässt sich ein eigener PKW sogar auf Dauer ersetzen, wenn man nicht jeden Tag fahren muss. Es gibt zahlreiche Sharing-Angebote, auch in ländlichen Gebieten wachsen sie.

Eine gute Idee ist es, E-Lastenräder als Transportmittel zu verwenden. Egal ob für Einkäufe oder den Transport von Kindern – sie sind eine praktische Alternative und an vielen Orten bereits ausleihbar, manchmal sogar kostenlos:
https://www.cargobike.jetzt/tipps/staedteliste-sharing-systeme/

Wer nur hin und wieder ein Auto braucht, für den ist Carsharing günstiger als ein eigenes Auto – bei bis zu 10.000 Kilometern im Jahr.
https://carsharing.de/alles-ueber-carsharing/ist-carsharing/ist-carsharing-richtige-fuer-mich


12.08.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 2: Der Mensch im Fokus

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 2

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

In Folge 2 unserer Serie stellen wir den Menschen in den Fokus. Denn: Energie sparen können wir nicht nur etwa durch effiziente Anlagen, sondern mit vielen kleinen Schritten als Nutzerinnen und Nutzer unserer Wohn- oder Rathäuser, Wohnungen, Kitas, Schulen oder Stadthallen, um nur einige zu nennen.

Nutzersensibilisierungen: Gemeinsam sind wir stark!

Nutzerinnen und Nutzer von Gebäuden sind die Menschen, die darin arbeiten, leben, lernen oder spielen. Alle wollen sich wohl fühlen – und alle gemeinsam können sie einen Teil dazu beitragen, ganz nebenbei Energie zu sparen und damit das Klima zu schützen. Seien es nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kommune – oder die ganz Kleinen in den Kitas und Schulen. Je früher und umfangreicher die Nutzerinnen und Nutzer für den sparsamen Umgang mit Energie sensibilisiert werden, desto größer der Erfolg und die Ersparnisse.

Die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen bietet auch Angebote im Bereich Klimabildung an, gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Weniger ist mehr: Wie sich der Energieverbrauch im Büro und Haushalt senken lässt

Stoßlüften statt Kipplüften, Steckerleiste aus statt Standby, lieber Treppe statt Aufzug – Klimaschutz beginnt im Kleinen, egal ob zuhause oder im Büro. Die KEA-BW hat für Sie die wichtigsten Stellschrauben zusammengetragen, an denen Sie drehen können, um (noch mehr) Energie sparen zu können.

Weitere und ausführlichere Aktionstipps zum Energiesparen zuhause und im Büro

Zur Liste mit den besonders sparsamen Haushaltsgeräten 2021


09.08.22 - Jetzt Energie sparen, Folge 1: Richtig heizen und lüften / Anlagen selbst optimieren

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„Jetzt Energie sparen“, Folge 1

Tipps der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Der Krieg in der Ukraine macht deutlich: Deutschland ist viel zu abhängig von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Um langfristig eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung zu erreichen, müssen wir deutlich energieeffizienter werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich schaffen. Doch nicht nur die Politik ist gefragt: Jeder von uns kann sofort weniger Energie verbrauchen. Sei es in kommunalen Gebäuden, Betrieben oder Privathaushalten. Die Landesenergieagentur steht als Lösungs-Lotse bereit. In dieser Reihe stellt die KEA-BW in kurzer Abfolge aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung kleine und große Energiespartipps vor, mit denen alle direkt loslegen können.

Den Anfang machen das richtige Heizen und Lüften und die Optimierung bestehender Anlagen.

Richtig heizen und lüften für jedermann

Egal, ob zu Hause, bei der Arbeit oder in der Schule: Bereits durch individuell eingestellte Raumtemperaturen, entlüftete Heizkörper und richtiges Lüften lässt sich viel Energie einsparen. Mit dem Merkblatt des Informationsprogramms Zukunft Altbau der KEA-BW gelingt es:

Zum Merkblatt „Heizen und Lüften“

Anlagenbetrieb selbst optimieren: Zehn Tipps für Hausmeister

Wird in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Verwaltungen nur dann geheizt, wenn es sein muss, spart das mindestens zehn Prozent Energie. Wichtige Stichworte sind: Nachtabsenkung, Regelung der Raumtemperatur oder Heizen in der Übergangszeit. Kommunale Hausmeister, die ihre Gebäude effizient bewirtschaften möchten, können dies anhand einer Checkliste des Kompetenzzentrums Energiemanagement der KEA-BW tun:

Zur Checkliste „Zehn einfache Punkte zur Optimierung des Betriebs von Heizanlagen“


08.09.22 - Nationaler Preis - Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Jetzt bewerben! Vom 20. Juli bis 15. September 2022 können Bewerbungen für den „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2023 eingereicht werden.

Lernen zu handeln und unsere Gesellschaft aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten – das ist der Kern von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der „Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Akteurinnen und Akteure, die BNE qualitativ hervorragend und in ihrer gesamten Struktur umsetzen und BNE in die Gesellschaft tragen.

Bewerben können sich neben Kitas, Schulen und Hochschulen auch Unternehmen, Vereine, Netzwerke, Zusammenschlüsse von Kommunen und Zivilgesellschaft sowie Einzelpersonen, die mit BNE dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen.

Eine nachhaltige Entwicklung basiert auf Information und Bildung. Die Klimaschutzagentur bietet für den Landkreis Esslingen Angebote im Bereich Klimabildung an, gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.