Info-Empfehlungen - Entdecken Sie Wissenswertes zum Klimaschutz

Klimafakten.de

Ist es für Klimaschutz längst zu spät?
Ist Klimaschutz zu schwierig und viel zu teuer?

„Fakt ist: Die für den Klimaschutz nötigen Technologien gibt es längst, und ihre Kosten sind moderat“ Klimafakten.de

Die Seite Klimafakten.de erläutert allgemeinverständlich Fakten zu den Themen Klimaschutz und Klimaveränderungen und zeigt auf, wie auch Sie darüber ins Gespräch kommen können, um Handeln zukunftsfähig zu verändern.

Zum Beispiel: Was wir heute übers Klima wissen – Basisfakten zum Klimawandel, die in der Wissenschaft unumstritten sind.

Link zum PDF „Was wir heute übers Klima Wissen“

Kurzfilm: Was, wenn wir nichts tun?

Waldbrände, Eisschmelze, Unwetter: Der Mensch spürt die Erderwärmung. Wie sieht die Zukunft aus? Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf erklärt unsere Welt mit 4 Grad mehr (Dauer: 4:29 Min.).

CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Dem Bundesumweltamt zufolge müsste der CO2-Ausstoß bei unter einer Tonne pro Kopf liegen, um die Klimaziele zu erreichen. Mit durchschnittlich 11,2 Tonnen pro Bundesbürger (2020), liegen wir momentan noch weit davon entfernt. Kennen Sie Ihren CO2-Fußabdruck?

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VVS-Umweltrechner

Wer mit Bus und Bahn fährt und das Auto stehen lässt, kann nicht nur Geld, sondern auch CO2 sparen. Rechnen Sie es doch einfach aus! Im neuen VVS-Umweltrechner können Sie sehen, wie viel Sie beim täglichen Pendeln wirklich sparen!

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Klimawandel und -anpassung in Baden-Württemberg

In der Broschüre der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg „FAQ – Häufige Fragen zu Klimawandel und Klimaanpassung für Einsteiger“ wurden in 10 Fragen und Antworten besonders relevante Aspekte zu den Hintergründen des Klimawandels und der Klimaanpassung zusammengestellt.

Einsteigerinnen und Einsteiger bekommen Einblicke in zentrale Themen der Klimaanpassung. Sie erfahren welche Aufgaben die kommunale Klimaanpassung mit sich bringt und mit welchen Schritten eine Kommune sich an das wandelnde Klima anpassen kann. Kosten der Anpassung und des Nicht-Handelns werden verglichen und mit Zahlen belegt. Außerdem werden Ansprechstellen der Klimaanpassung im Land vorgestellt und Fördermöglichkeiten auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aufgezeigt.

Link zum PDF „FAQ – Häufige Fragen zu Klimawandel und Klimaanpassung – Einsteiger“

Klimazukunft Baden-Württemberg - Was uns ohne effektiven Klimaschutz erwartet!

In dieser Broschüre der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg werden die Ergebnisse der Szenarien des Weltklimarats erklärt, die durch die Auswertung für Baden-Württemberg aufzeigen, welche Klimazukunft uns ohne effektiven Klimaschutz erwartet.

Link zum PDF „Klimazukunft Baden-Württemberg – Was uns ohne effektiven Klimaschutz erwartet!“

Hohe Temperaturen und Trockenheit hinterlassen ihre Spuren

Eine klimatische Einordnung des Jahres 2022 der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. Die Studie zeigt anschaubar, wie der Klimawandel in Baden-Württemberg bereits sichtbar wird.

Link zum PDF „Hohe Temperaturen und Trockenheit hinterlassen ihre Spuren „

Statusbericht kommunaler Klimaschutz in Baden-Württemberg

Der Statusbericht zum kommunalen Klimaschutz gibt einen Überblick über die kommunalen Klimaschutzaktivitäten, Klimaschutzstrukturen und konzeptionelle Ansätze im Land Baden-Württemberg, Stand 2020. Im Fokus steht die Darstellung von Bundes- und Landesförderprogrammen zum Klimaschutz und deren Inanspruchnahme durch die Kommunen. Der Bericht zeigt, in welchen Bereichen bereits erfolgreich Klimaschutzaktivitäten umgesetzt werden und an welchen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

Link zum PDF „Statusbericht kommunaler Klimaschutz in Baden-Württemberg“

Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe

Erneuerbare Energie ist Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle sowie dem Uranerz verbrauchen sich diese Energiequellen nicht.

Nachwachsende Rohstoffe, sind laut Definition, land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel Verwendung finden, sondern stofflich oder zur Erzeugung von Wärme, Strom oder Kraftstoffen zum Einsatz kommen.

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland Nachwachsende Rohstoffe auf rund 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche angebaut. Holz, das sowohl für die Industrie als auch für die Energieversorgung zum Einsatz kommt, wächst auf über 11 Millionen Hektar. Der deutsche Wald nimmt immerhin fast ein Drittel der bundesdeutschen Fläche ein.

Im Landkreis Esslingen besteht ca. 29 Prozent der Kreisfläche aus Wald

Nachwachsende Rohstoffe helfen, den Klimawandel zu bremsen, in dem sie bei der energetischen Nutzung weniger Treibhausgase freisetzen als fossile Rohstoffe und bei der stofflichen Nutzung sogar Kohlendioxid binden – teilweise über sehr lange Zeiträume.

Nachwachsende Rohstoffe kommen in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie und im privaten Umfeld zum Einsatz. Neben der speicherbaren Bioenergie, die mittels verschiedener Verfahren in Strom, Wärme und/oder Kraftstoffe umgewandelt werden kann, gibt es bei der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe ein immenses Produktspektrum. Es reicht von Baustoffen über Papier und Pappe, Werkstoffe, Schmierstoffe, Zwischen- und Endprodukte für die chemische Industrie bis hin zu Arzneimitteln, Kosmetika, Farbstoffen, Textilien und vielem mehr.

Weiterführende Informationen zur Bioenergie finden Sie bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe.

Solarenergie

Die Sonne steht als Energiequelle unbegrenzt, umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Aus dem Sonnenlicht können Strom und Wärme gewonnen werden. Daneben sind die solare Kühlung und Prozesswärme innovative

Einsatzbereiche der Sonnenenergie, die an Bedeutung gewinnen.

Die Strahlungsenergie, die die Erde von der Sonne innerhalb von 90 Minuten empfängt, entspricht etwa dem Weltenergieverbrauch eines ganzen Jahres. So erwärmt die Sonne unsere Atmosphäre, Ozeane und Landmassen, sorgt für Pflanzenwachstum sowie Wind und Wetter.

Einen kleinen Bruchteil dieser Energie können wir durch bereits heute verfügbare Technologien erschließen und zur Strom- und Wärmebereitstellung nutzen.

Der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Energieversorgung steigt kontinuierlich. Ausschlaggebend dafür sind private Haushalte, auf denen die meisten Solaranlagen betrieben werden. In der Regel ist die Installation auf oder an Gebäuden genehmigungsfrei – mit der Ausnahme von denkmalgeschützten Gebäuden. Lediglich Solarparks sind genehmigungspflichtig und erfordert einen entsprechenden Bebauungsplan. Gleichwohl wird auch im Landkreis Esslingen bislang lediglich ein Bruchteil des Potentials genutzt.

Nur 6% (152 MW) des gesamten Photovoltaikpotenzials wird bislang im Landkreis Esslingen genutzt. Damit verbleibt ein ungenütztes Photovoltaikpotenzial von 2220,8 MW.

Hat Ihre Dach- oder Freifläche Solar-Potenzial?

Wie viel Strom kann ich produzieren? Was sind die Kosten? Auf diese Fragen und mehr gibt das Solarkataster Baden-Württemberg auch für den Landkreis Esslingen eine Antwort. Sie erhalten einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potenziale von Ihren Dach- und Freiflächen und eine erste Einschätzung von deren Kosten, Nutzen und Förderung. Das Solarkataster wird als kostenloser Internetservice vom Land Baden-Württemberg über die Landesanstalt für Umwelt bereitgestellt. Führen Sie jetzt den Check für Ihre Adresse durch.

Nutzen Sie dazu unsere Beratungsangebote und profitieren Sie von den Fördermitteln rund um Solarenergie!

Photovoltaikpflicht

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland in Deutschland mit einer Photovoltaikpflicht. Sie gilt seit dem 1. Januar 2022. Hintergrundinformationen zur Photovoltaikpflicht, wen sie betrifft und wo Sie Anlaufstellen, Beratung und Förderangebote finden, gibt es auf der Website des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zur Energiewende.

Super-Ressource Holz

Bäume entnehmen der Atmosphäre CO2 und bilden daraus mithilfe solarer Energie und Wasser über die Photosynthese das Holz.

Um 1 m³ Holz bilden zu können, setzt ein Baum eine Tonne CO2 um und bindet je nach Holzart zwischen 250 und 300 kg Kohlenstoff. Folglich ist die Nutzung der Ressource Holz die beste Gewähr dafür, die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen und der gesamten Natur zu erhalten.

Wird Holz langfristig genutzt, insbesondere als Bauholz, bleibt der im Holz gespeicherte Kohlenstoff und damit das entsprechende CO2 -Äquivalent während der Nutzungsdauer der Atmosphäre entzogen. Somit unterstützt die Holzverwendung die Speicherung von CO2 und wirkt so dem Treibhauseffekt entgegen. Daher ist die Verwendung von Holz ein positiver Beitrag zur Umweltvorsorge. Ein weiterer Vorteil von Holz liegt darin, dass zur Herstellung von Schnittholz und auch von Holzwerkstoffen nur vergleichsweise wenig Energie benötigt wird.

Das kurze Erklärvideo gibt einen Überblick zum klimafreundlichen und klimafolgenangepassten Bauen mit Holz. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie bei der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe.

Gebäudesanierung: Wie ökologisch ist die Pelletheizung?

Holzpellets haben eine gute Klimabilanz und nutzen reichlich vorhandene heimische Holzreststoffe. Anders als bei einer Öl- oder Erdgasheizung gibt eine Pelletheizung nur so viel Kohlendioxid (CO2) an die Umwelt ab, wie das verfeuerte Holz vorher im Wachstumsprozess gebunden hat.

Wahrheit statt Dichtung: Zukunft Altbau klärt über Sanierungslegenden auf

Die Sorge, Pelletheizungen seien nicht klimafreundlich und die Nutzung des Rohstoffs Holz sei schädlich für den Wald, ist unbegründet. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Für die Wärmeerzeugung werden keine hochwertigen Hölzer, sondern Reststoffe aus der Holzverarbeitung verbrannt. Dem Wald schadet das nicht, in Deutschland wächst pro Jahr mehr Holz nach, als geschlagen wird. Damit das Gleichgewicht nicht kippt, können allerdings nicht alle Gebäude mit Pellets beheizt werden. Pelletheizungen sollten vor allem für Gebäude in Betracht gezogen werden, die nicht vollständig gedämmt werden können. In ihnen ist ein höheres Temperaturniveau für die Heizung erforderlich. Das macht beispielsweise den Einsatz einer strombetriebenen Wärmepumpen-Heizung ineffizient und daher nicht ratsam.

Zudem finden Sie hier eine Bröschüre mit Informationen zum klimafreundlichen Heizen mit Holzpellets.

Windkraft

Die Nutzung des Windes als Antriebsenergie hat eine lange Tradition. Windmühlen wurden zum Mahlen von Getreide oder als Säge- und Ölmühle eingesetzt. Moderne Windenergieanlagen gewinnen Strom aus der Kraft des Windes. Sie nutzen den Auftrieb, den der Wind beim Vorbeiströmen an den Rotorblättern erzeugt.

Die Stromerzeugung aus Windenergie hat innerhalb weniger Jahre stark zugenommen. Das Potenzial der Windenergie ist dennoch nicht ausgeschöpft. Vor allem der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere („Repowering“) und die Windenergienutzung auf dem Meer („Offshore“) bieten Perspektiven für den weiteren Ausbau.

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg verzeichnete zum 30. Juni 2021 einen Anlagenbestand von 750 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 1.663 MW in Baden-Württemberg. Der Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg hat sich im Berichtszeitraum leicht erholt: Mit 10 Windenergieanlagen (32 MW) im Jahr 2020 und 22 WEA (84 MW) im ersten Halbjahr 2021 bewegen sich die Inbetriebnahmen jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau (Quelle).

Um die baden-württembergischen Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter massiv steigen. Dabei hat die Windkraft mit der Photovoltaik das größte Ausbaupotential und verfügt über herausragende Möglichkeiten zur Treibhausgasminderung. Deshalb hat die Landesregierung mit einer Vielzahl an Maßnahmen die Weichen für einen konsequenten Ausbau der Windkraft im Land gestellt und unterstützt den Ausbau mit Handlungsanleitungen, Gutachten, Leitfäden und Bewertungshinweisen.

Zudem sollen mehr Flächen im Staatswald für den Windenergieausbau zur Verfügung gestellt werden. Um die räumlichen Voraussetzungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen, wurde im Koalitionsvertrag ein Mindest-Flächenziel für Windenergieanlagen und Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Höhe von 2 Prozent der Landesfläche vereinbart (Quelle).

Windatlas Baden-Württemberg

Um geeignete Standorte für die Windenergienutzung zu identifizieren, hat das Umweltministerium den Windatlas Baden-Württemberg als wichtiges Instrument für Planungsträger, Projektierer und Genehmigungsbehörden bereitgestellt.

Link zum Windatlas Baden-Württemberg

Im Landkreis Esslingen gibt es bislang noch keine Windenergieanlagen. Über zukünftige Projekte werden wir Sie hier informieren.

Wasser

Wasserkraft wurde schon im Alten Ägypten und im Mittelalter genutzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird mit Wasserkraft Strom erzeugt. In Deutschland war sie lange Zeit die bedeutendste regenerative Energiequelle, bis sie 2004 von der Windenergie überholt wurde. Heute ist die Wasserkraft eine ausgereifte Technologie und stellt weltweit knapp die Hälfte der erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten. Sie steht jederzeit zur Verfügung und kann auch als Energiespeicher genutzt werden.

Weitere Informationen zur Wasserkraft in Baden-Württemberg bietet der Energieatlas BW.

Bioenergie

Bioenergie ist äußerst vielfältig. Aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse lassen sich Wärme, Strom und Kraftstoffe herstellen. Pflanzliche und tierische Abfälle kommen genauso zum Einsatz wie nachwachsende Rohstoffe, z.B. Energiepflanzen oder Holz. Die größte Bedeutung kommt der Bioenergie in Deutschland aktuell beim Heizen zu – aber auch für die Stromerzeugung und als Biokraftstoff kommt Biomasse zum Einsatz.

Weitere Informationen zur Biomasse in Baden-Württemberg bietet der Energieatlas BW.

Natürliche Dämmstoffe

Dämmen spart Heizenergie, Kosten und ist gut für den Klimaschutz. Ökologische Dämmstoffe haben dabei oft eine bessere Ökobilanz als konventionelle Dämmstoffe. Und auch bei Qualität und Dämmeigenschaften können viele Naturprodukte mit konventionellen Dämmstoffen mithalten. Dennoch spielen sie bei den Verbrauchern noch immer eine untergeordnete Rolle. Aber ihr Marktanteil steigt.

Als nachhaltige Alternative bringen natürliche Dämmstoffe zum Bauen viele Vorteile mit sich. Auch steigende Energiepreise machen eine Wärmedämmung lohnender. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclingmaterial belasten die Umwelt weniger und lassen sich oft mit geringem Energieaufwand herstellen, entsorgen oder wiederverwerten – Pluspunkte gegenüber konventionellen Dämmstoffen.

„Bei beiden ökologischen Dämmstoffen zeigt sich, dass sie auch preislich mit konventionellen Materialien mithalten können“, Dipl.-Ing. und freier Architekt Jürgen Rieschl, Quelle: Verbraucherzentrale BW.

Die bekanntesten und am meisten genutzten ökologischen Dämmstoffe sind Zellulose und Holzfaser: Ihr Marktanteil an den ökologischen Dämmstoffen liegt zusammen bei etwa 90 Prozent.

Holzfaser: Ein Allrounder unter den Öko-Dämmstoffen

Das Feld nachhaltiger Dämmstoffe führen seit vielen Jahren die Holzfaser-Dämmstoffe an: Das Ausgangsmaterial sind Resthölzer aus Sägewerken, die mechanisch zerfasert und in Platten gepresst werden. Dank des holzeigenen Bindemittels Lignin kommen einige Produkte ohne weitere Zusatzmittel aus. Holzfaser-Platten sind je nach Beschaffenheit in mehreren Konstruktionen einsetzbar: zum Beispiel als Fassadendämmung, als nachträgliche Dachdämmung oder als Außenwanddämmung von innen.

Zellulose - Das günstigste ökologische Dämmmaterial

Die Zellulose liegt nach der Holzfaser auf Platz zwei der nachhaltigen Dämmmaterialien. Sie ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten der nachträglichen Gebäudedämmung, zum Beispiel bei Dachkonstruktionen. Zu Flocken geschreddert kann Zellulose in Hohlräume eingeblasen werden.

Dämmstoffcheck – Alle ökologischen Dämmstoffe im direkten Vergleich

Mit dem DämmstoffCheck von co2-online erfahren Sie nach nur wenigen Eingaben, welche Dämmstoffe sich für Ihr Gebäude eignen.

Wärmepumpen – auch im Bestand

Wärmepumpen arbeiten erfolgreich nicht nur bei Neubau, sondern auch im Bestand. Der Forschungs-Blog des Frauenhofer-Instituts für Solare-Energiesysteme (ISE) informiert detailreich und wissenschaftlich zum Thema «Wärmepumpen im Bestand»

Link zum Forschungs-Blog